Werner Rieschl dominiert die neue Disziplin 6 Reds Snooker im HSEBC!
Beim gestrigen Clubabend, der immerhin von einer zunächst zweistelligen Anzahl an Mitgliedern besucht wurde, konnte der von der IBSF neu festgelegte Spielmodus 6 Reds Snooker erstmals im Spielbetrieb ausgiebig getestet werden. Die Vorrunden wurden im Round Robin zu zwei Vierergruppen ausgetragen. In Gruppe A standen sich Jeff, Robert, Walter und Bernhard gegenüber, wohingegen in Gruppe B Manfred, Werner, Markus und CW um die Aufstiegsplätze rangen.
Roberts 6 Reds Fähigkeiten kamen in den Gruppenspielen überzeugend herüber, ein 6:1 Framescore spricht eine eindeutige Sprache, dazu ein break 32 ist schon beinahe ein halbes Maximum unter diesen Bedingungen, Gratulation dem Präsidenten! Bernhard sicherte sich mit 5:3 den zweiten Gruppenrang, Walter und Jeffrey kamen mit den geänderten Regeln einfach noch nicht so recht auf einen grünen Zweig. In Gruppe B gab es ebenfalls keinen Zweifel am Weiterkommen des Billiardsspezialisten Werner, der mit 6:0 Frames so manchen Schmerzensschrei beim Gegner verursachte. Sein Framescore von 4:4 sah für CW anfänglich etwas triste aus, da sich darin aber zwei Siege verbargen, reichte es knapp für den Aufstieg ins Halbfinale. Bei Markus und Manfred bedarf es auch noch einer Umgewöhnungsphase bis zum endgültigen Durchbruch in dieser Sportart. Selbst das Halbfinale beschied Werner noch keinen Frameverlust, dabei möchte ich unserem Sekretär noch nichteinmal unterstellen, gedanklich schon zu Hause oder gar im Bett gewesen zu sein!? Das andere Halbfinale wurde jedenfalls eindeutig eher mithilfe der neuen Regel, als durch die Fähigkeiten seines Gewinners entschieden, die ein foul mit beachtlichen 8% der überhaupt im ganzen Spiel zu erzielenden Punkte ahndet, was vergleichsweise doch viel schwerer wiegt, als im Snooker, besonders im Wiederholungsfall. Andererseits kann dafür auch ein größerer Rückstand im Farbenendspiel mit einer geringeren Anzahl an notwendigen Snookern aufgeholt werden. Im Finale lief CW gleich die erste weisse nach schwarzem Negativpot - im Billiards nebst baulk-line crossing segensreich - im 6 Reds fatal - in die Mitteltasche. Des weiteren auch noch fast jeder Safetyversuch schief; beziehungsweise könnte man positiv formuliert Werners unglaubliche Treffsicherheit an absurd langen-einzigen Einstiegsbällen schon beinahe in den Maintour-Olymp loben! Letztendlich entschied aber auch hier, was im 6 Reds bereits vor der Deklaration der Regeländerungen feststand: jedes foul kann bei dieser kurzen Ausspieldistanz tödlich sein. Gratulation an Werner Rieschl, der im gesamten Turnierverlauf kein einziges frame abgeben musste!
|